Die ersten 3 Tage sind wir nur gefahren, weil wir nur 500km am Tag schaffen.
Am dritten Tag sind wir dann Abends rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Uluru anngekommen.
(Der Uluṟu, auch Ayers Rock ist ein an der Oberfläche befindlicher Teil einer großen unterirdischen Gesteinsschicht in der zentralaustralischen Wüsteim Northern Territory. Er befindet sich in einem 170.000 km² großenSedimentbecken, dem Amadeus-Becken. Der Uluṟu wird von zahlreichen Touristen aufgesucht und um ihn ranken mythische Legenden der Aborigines, dass alle Traumzeitreisen dort enden bzw. dorthinführen)
Die oberen zwei Bilder sehen zwar schön aus, entsprechen aber nicht der Wahrheit, denn von Oktober bis Mai haben die hier eine Fliegenplage und ohne Hut und Fliegennetz wird man nahezu verrückt!
Man schläft mit ihnen ein und wacht mit noch mehr auf, Zähneputzen zum Beispiel geht nur während man tanzt oder unterm Netz und essen macht echt keinen Spaß.
Am nächsten Morgen um 6 Uhr waren wir wieder dort und haben auf den Sonnenaufgang gewartet. Tagsüber haben wir bei 39°C eine 11km Wanderung um den Berg gemacht.
Von nahem wirkt das Gestein noch eindrucksvoller!
Dann waren wir noch bei den Olgas
(Die Kata Tjuṯa (die Olgas) sind eine Gruppe von 36 Bergen in Zentralaustralienca. Gemeinsam mit dem 30 km entfernten Uluṟu (Ayers Rock) werden sie vom Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark umschlossen. Der höchste Fels, der Mount Olga, ragt 564 m aus der Umgebung heraus (1.069 m).)
Dort waren wir natürlich mal wieder Wandern :).
Und danach kam dann der Kings Canjon.
(Die Felswände des Kings Canyon bestehen aus rotem und gelbem bis weißem Sandstein. Die Wände des Canyons sind teilweise über 300 m hoch. Der Sandstein, dessen rote und gelbliche Farbe aus Eisenoxiden resultiert, ist stark kleinteilig zerklüftet und bildet interessante Strukturen aus unterschiedlichen Farben und Zeichnungen. Erosion von Sonne und Wind mit Sand hinterlässt verrundete Formen.)
Mal wieder irre heiß. Viele Wege waren auch wegen der Hitze gesperrt.
Nach diesen drei kulturellen Tagen sind wir dann weiter nach Alice Springs gefahren. Der Weg war wiedermal geprägt von Eintönigkeit, Hitze, Fliegen, Mosquitos, nichtmal Radioempfang und Roadtrains.
Diese Roadtrains werden einegsetz, um entlegene Städte zu versorgen. Die Längsten, die wir gesehen haben hatten 4 Anhänger, aber die können wohl bis zu 100m lang sein.
Wenn wir mit 80 über den Highway tuckern, kommt es schonmal vor, dass uns diese riesen Dinger überholen und es scheint, als würde es kein Ende nehmen ^^.
Ich habe nie so viel Tod auf einem Haufen gesehn, überall liegen tote Viecher am Straßenrand, vor allem Kangaroos und das größte war eine Kuh. Die großen Viecher riecht man schon Kilometer vorher. Pfui.
Aber wir haben auch viele lebenden Tiere gesehen... Kangaroos, Kamele, Wildpferde, wilde Emus, wilde Kühe, ...
Ach und am Wegrand liegen immer wieder ausgebrannte oder kaputte Karren, als wir eine gefunden haben, die genau unserem Van entspricht haben wir uns erstmal reichlich mit nützlichen Ersatzteilen eingedeckt :)
Wahrscheinlich wundert ihr euch, wieso auf den Bildern alles so grün ist... viel grüner, als man von einer Wüste erwarten würde. Als wir verschiedenen Aussis erzählt haben, dass wir ins Outback fahren meinten sie, dass es dieses Jahr ganz anders aussieht, weil es hier im Down Under so viel geregnet hat und viel überschwemmt war.
Anfangs wussten wir nicht, ob wir das gut oder schlecht finden sollen, weil es eben was besonderes ist, aber wir hätten es lieber so erlebt, wie man es sich vorstellt und auf Bildern gesehen hat.
War aber auf jeden Fall eine tolle Woche !!
Am Samstag fliege ich von hier nach Brisbane und verbringe dort meine letzten Tage, bis ich am 10. März in den Flieger Richtung Heimat steigen werde :)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen